MiniDecki Tops

MiniDecki ist eine Initiative einer Schweizerin. Die Idee ist das jedes Flüchlingskind eine eigene selbtgemachte Decke bekommt, die es auch behalten darf und überall mit hinnehmen darf. Wo auch immer ihr Weg hingeht.

Mittlerweile gibt es auch viele deutsche Gruppen.
Vor einiger Zeit habe ich Ines vom MiniDecki Team Jena kennelernen dürfen.  Da hab ich ab und zu ein paar Stoffspenden hingegeben. Jetzt gibt es auch hier bei mir vor Ort eine Gruppe.
So eine ganze Decke zu nähen bekomm ich nicht so wirklich gut hin. Hier steht kein Tisch in der richtigen Größe auf dem ich das ordentlich feststecken könnte. Auf dem Boden mag ich  nicht rumkriechen, da meldet sich mein Rheuma. Einmal hab ich es versucht das auf dem Bett zurecht zumachen. allerdings mit dem Erfolg das ich mein Bettlaken mit festgesteckt hatte. Außerdem hab ich das Problem das sich die komplette Decke beim Nähen gegen die Wand drückt und das einfach blöd zu handeln ist.
Also kurz gesagt, meine Qualitäten liegen eindeutig woanders.
Wer jetzt denkt, öhm…. sie hat doch schon große Decken genäht, stimmt, ihr habt Recht. Dafür hab ich dann immer meine Maschine quer durch die Wohnung getragen und das mag ich auch nicht mehr als max. zweimal im Jahr machen.

Also hab ich geschaut was ich trotzdem so machen kann.
Die Gruppe hat Stoffzuschnittreste einer Firma bekommen. Das sind tolle Stoffe, aber halt kleinere Stücke aus denen man keine kompletten Decken machen konnte.
Die Stoffe hab ich mir mal mit nach Hause genommen.
Zuerst habe ich aus größeren Stücken diese Deckentops gemacht.

(für die Bilder sind Kleinchen und ich extra in den Hof gelaufen und haben die Deckentops an Nachbars Gartenzaun geklammert ☺)

So richtig zufrieden war ich damit aber nicht.
Also hab ich mir die Stoffe nochmal gegriffen und hab einen ganzen Tag lang nur Quadrate zugeschnitten bis ich diesen Stapel hatte.

 Daraus habe ich dann in den letzten Tagen Deckentops gestückelt.

 

Die letzten beiden hat übrigens meine Tochter zusammen gestückelt. Ich hab dann nur noch genäht. Also ihr Entwurf 😉

Jetzt kann da die zweite Schicht ran und MiniDeckis daraus machen.

Turnbeutel

Meine Nachbarin hat mir einen Stapel kaputter Jeans gebracht. Hier las ich das so ein Stapel liebevoll Mount Denim genannt wird. Das hat mir gefallen und so habe ich den Stapel auch so getauft. So richtig hatte ich keine Idee wie ich verhindern konnte das Mount Denim noch weiter wächst. Die eine oder andere Hose habe ich zwar schon in Taschen recycled, aber ich wollte mal was anders. Und dann hab ich passend zum Thema diese Tasche gesehen. Da wußte ich dann was ich mache.
Also hab ich eine der Hosen in Streifen geschnitten. Wieder zusammen genäht und das ganze bestickt.

Und weil ich schon vorher wußte das ich es nicht schaffen werde das die Streifen sich an den Seiten ordentlich treffen habe ich die andere Seite einfach hochkant gestaltet. So hat man auch gleich einen Wende Turnbeutel.

Das gefällt mir richtig gut und schon wieder hab ich tausend Ideen im Kopf.
So ein, zwei Hosen liegen da auch noch. ☺
34/16
http://stitchydoo.blogspot.de/p/mount-denim-ade-jeans-recycling-2016.html

König

Ganz liebe Freunde haben mir wundervollem Jeansstoff geschenkt. Das waren mal Sesselhussen. Die Sessel wurden entsorgt aber der Stoff hatte keinerlei Makel. Und weil sie mich kennen haben sie den Stoff in eine Kiste gesteckt und mir geschickt. Vielen Dank dafür ♥

Genäht habe ich daraus eine König Tasche. Allerdings um 30% verkleinert. Also quasi ein Minikönig im Handtaschenformat. Der Boden hat jetzt eine Länge von 39 x 13cm.

 

Den Boden kann man auf den Bildern gar nicht erkennen. Da habe ich Staars in Blau, also beschichtete Baumwolle verwendet.

05/16

Bullaugentasche

Im Moment bin ich ein bisschen dabei meinen Kram ein wenig hin und her zu räumen.
Und dabei hab ich dann heute morgen doch tatsächlich noch eine kaputte Jeans gefunden.
Wow, wo die sich alle so verstecken 😉
Jetzt ist sie aber Geschichte. Oder vielmehr hat sie jetzt ein neues Leben.

Nummer 19
Mein heutiger Beitrag zum Creadienstag

Kabeldings

Hier wird ja nix weggeworfen. ☺
Nein, das ist so nicht richtig. Die meisten Stoffreste wandern in eine Kiste und wenn die voll ist bekommt sie Frau Z.
Die liebt Schnipsel und näht daraus wundervolle Decken.
Manchmal räubere ich die Kiste aber auch wieder ein bisschen aus, weil ich selbst was brauche 😉 Aber ich schweife ab. Denn das Stück von dem ich hier rede, sollte gar nicht in diese Kiste.


Von der Pusteblumentasche (übrigens vielen Dank für eure Kommentare) hatte ich noch ein kleines Stück Kunstleder übrig. Und weil ich letztens bei Frau Pimpi so ein kleines Easy Peasy Tutorial gesehen hab, hab ich daraus dann gleich mal so ein Kabel-Anti-Vertüddel- Dings drausgemacht. Sowas nennt sich offensichtlich ganz neumodisch Cable Clutch…. naja, dann wissen wir das jetzt auch

Alles drin

Aus der Abteilung „ich war einmal ein Hosenbein“ ☺
Eine Alles- Drin Tasche.
Die Hose hatte einfach eine viel zu tolle Waschung, die konnte ich nicht einfach wegwerfen. Als ich das gesagt hab, war die Antwort nur verdrehte Augen des ehemaligen Besitzers.

Egal, da ging noch was. ☺

Und dann will ich euch nochmal das ganze Kunstwerk der jungen Künstlerin zeigen.
Auf den Bilden der letzten Tage habt ihr immer schon ein Stückchen sehen können.
Mir persönlich wäre ja der Rock zu kurz….. 😉

Messergriff

Seit ewigen Zeiten lag hier so ein Fimo Starterpack rum.
Irgendwie wußte ich nie was ich damit machen sollte. Das Kind war dazu immer noch zu klein und ich zu untalentiert.

Aber da Kind ist gewachsen und zur Zeit sind Ferien. Da sind die mir auf der Suche nach einer Bespassung wieder in die Hände gefallen.
Außerdem hatte ich inzwischen dann doch eine Idee.
Bei einem meiner Küchenmesser war der Holzgriff weggebröselt. Ok, ich hätte das Ding halt nicht immer in die Spülmachine stecken sollen. Aber letztlich ist es halt einfach bequemer.
Das Messer war aber noch gut und so hab ich es aufgehoben.

Kleinchen hat also mit dem Fimo herumprobiert und in der Zeit hab ich meinem Messer einen neuen Griff gebaut.

 

Nicht wirklich wunderschön, aber ich bin zufrieden. Immerhin war ich bei meiner letzten Fimo Erfahrung ungefähr so alt, wie mein Kind jetzt.Und das ist viele Monde her ☺

Jetzt kann das Messer wieder in die Spülmachine (ja, ich weiß, davon rät der Hersteller ab, aber jetzt weiß ich doch wie ich mir einen neuen Griff machen kann)
Außerdem bin ich ganz angetan von dem Gedanken das ich mir damit jetzt an Messer oder anderes Küchnengedöns dickere Griffe bauen kann, die ich mit meinen Rheumafingern besser greifen kann.

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